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Inhaltsübersicht:
Bei allen Poker-Arten
Vorbereitungen
Spiel
Ende:
Nur bei Texas Holdem
Vorbereitungen:
Spiel:
Inhalt:
Bei allen Poker-Arten
Vorbereitungen:
Mit was wird gespielt?
Am
angenehmsten spielt es sich mit Poker-Chips. Das sind Münzen aus
Plastik mit einem Metallkern. Man bekommt komplette Poker-Sets mit
hunderten von Chips verschiedener Größen, Poker-Karten und weiterem
Zubehör ca. 20 bis 30 Euro z.B. bei Ebay.
Solange man keine Chips besitzt kann man - wenn auch weniger komfortabel und schön - auch mit anderen Dingen spielen, z.B.:
- Streichhölzer
- Nüsse / getrocknete Bohnen / Erbsen / Linsen
- Münzen (die nach dem Spiel wieder an die ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden)
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Um was wird gespielt?
Um etwas, das vor dem Spiel vereinbart wird, z.B.:
- den Titel "Poker-Meister"
- Prahl- und Läster-Rechte
- Bewirtung durch die Verlierer beim nächsten Poker-Treffen
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Wer bekommt wieviel Chips?
Dabei muss man unterscheiden zwischen
- Turnieren und
- sonstigen Poker-Tischen (z.B. "ring games")
Bei
Turnieren haben alle Spieler am Anfang gleich viel Chips, z.B. 1000$
(wobei $ nur als fiktive Einheit dient, die Chips werden natürlich
nicht gegen "richtiges Geld" eingetauscht).
Bei sonstigen Poker-Tischen (bzw. anderen
Veranstaltungen als Turnieren) kann man sich immer wenn noch ein Platz
frei ist, an den Tisch setzen, und man kann jederzeit wieder aufstehen.
Beim Hinsetzen tauscht man "normales" Geld gegen Chips ein. Dafür gibt
es normalerweise eine Mindest- und eine Maximalhöhe (z.B.: 1 bis 10
Euro oder Dollar). Man kann jederzeit wieder aufstehen und tauscht
dabei die Chips zurück in "normales" Geld. Bei den meisten
Online-Poker-Anbietern kann man, wenn man weniger Chips hat, als man
beim Hinsetzen maximal Eintauschen könnte, Chips nachkaufen, während
man an dem Poker-Tisch sitzen bleibt. Die Maximalhöhe gilt nur für das
Eintauschen von "normalem" Geld in Chips: Wer bereits nach dem
Hinsetzen gewonnen hat kann mit viel mehr Chips an einem Tisch sitzen,
als die Spieler, die neu dazukommen.
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Spiel:
Was ist der Pot?
Der
Pot ist die "Kasse" in die während einer einzelnen Wett-Runde die
Wetten der Spieler eingezahlt werden. Der Pot sind also die Chips, die
in der Mitte des Tisches liegen und am Ende einer Spielrunde an den
Gewinner ausgezahlt werden.
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Wann ist der Pot "ausgeglichen"?
Der
Pot ist ausgeglichen, wenn alle Spieler, die in einer Spiel-Runde noch
aktiv teilnehmen (also nicht gepasst haben), gleich viel in den Pot
eingezahlt haben.
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Was ist eine Spiel-Runde?
Pokern besteht aus einer Abfolge von Spiel-Runden. Jede Spiel-Runde wird vorbereitet durch das Mischen und Abheben der Karten.
Die Spiel-Runden beginnen dann jeweils mit dem
Austeilen der (ersten) Karten durch den Geber ("dealer"). Es folgen -
je nach Poker-Art unteschiedlich oft - abwechselnd Wett-Runden und das
Austeilen weiterer Karten.
Zum Abschluss der Spiel-Runden wird der Gewinner
der Spiel-Runde ermittelt und der Gewinn, also der Inhalt des "Pot", an
ihn ausgezahlt.
Es folgt die nächste Spielrunde. Dabei übernimmt der Spieler, der links vom bisherigen Geber sitzt, die Rolle des Gebers.
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Wer mischt, wer hebt ab und wer teilt aus (verteilt die Karten)?
Der
Geber für die 1. Spiel-Runde wird ausgelost, z.B. durch das Ziehen von
einer Karte aus dem Kartenstapel durch jeden Spieler. Nach jeder
Spiel-Runde übernimmt der Spieler, der links von dem Geber der letzten
Runde sitzt, die Rolle des Gebers.
In Casinos bzw. beim Online-Poker gibt es einen
professionellen Geber ("dealer"). Er mischt die Karten und teilt sie
aus, das Abheben entfällt hier. Der professionelle Geber nimmt selbst
nicht als Spieler teil. Er übernimmt das Austeilen der Karten für den
Spieler, der eigentlich (wenn kein Geber, der selbst nicht mitspielt,
vorhanden ist) als Geber (für das Austeilen der Karten) an der Reihe
wäre. Dieser Spielers bekommt für diese Spielrunde einen "dealer
button" als Markierung.
Zuhause bzw. bei Spielen ohne professionellen
Geber, der selbst nicht mitspielt, kann also man mit einem oder mit
zwei Kartenspielen pokern:
- Wenn man mit nur einem Kartenspiel pokert, übernimmt der Geber auch das Mischen der Karten.
- Pokert man mit zwei Kartenspielen, übernimmt der Spieler, der zwei Plätze rechts vom Geber sitzt, das Mischen der Karten.
Wenn
man man mit zwei Kartenspielen pokert, wird der Spielfluss durch
weniger Pausen (für das Mischen zwischen den Spiel-Runden)
unterbrochen.
In beiden Fällen hebt, direkt nachdem gemischt
wurde und direkt bevor die Karten verteilt werden, der Spieler, der
direkt (1 Platz) rechts vom Geber sitzt, ab.
Nach jeder Spielrunde wandern die Aufgaben des
Gebens (Karten austeilen), sowie (wenn kein professioneller Geber, der
selbst nicht mitspielt, vohanden ist) des Mischens und Abhebens im
Uhrzeigersinn (nach links).
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Wie mischt man und wie hebt man ab?
Es
gibt verschiedene Arten zu mischen. Hauptsache es ist gründlich genug
und keiner der Spieler hat die Möglichkeit, sich die Position von
Karten einzuprägen.
Beim Abheben kann die Zahl der Karten, die
abgehoben werden, frei durch den Abheber bestimmt werden. Er darf auch
ganz auf das Abheben verzichten, dann klopft er - wenn man nicht online
pokert - einfach auf den Kartenstapel. Abgehoben wird, indem der
Abheber einen Teil der Karten des Stapels vom Rest hebt und neben den
anderen, unteren Teil des Kartenstapels legt. Der Geber oder der
Abheber selbst legt anschließend den vorher unteren auf den nun
abgehobenen Kartenstapel.
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Was sind Wett-Runden und wie laufen sie ab?
Was bedeutet setzen (bet), mitgehen (call), erhöhen (raise), schieben (check) und passen (fold)?
Die Bedeutungen:
- setzen / bieten ("bet"):
"Setzen" nennt man das Erhöhen eines ausgeglichenen Pots. Hat bereits
ein vorheriger Spieler in der aktuellen Wett-Runde gesetzt, nennt man
das Einzahlen durch folgende Spieler in den Pot nicht "setzen" sondern
"mitgehen" oder "erhöhen".
- mitgehen ("call"):
"Mitgehen" nennt man das Einzahlen in einen nicht ausgeglichenen Pot in
der Höhe, um die bisher in dieser Wett-Runde mehr gesetzt oder erhöht
wurde, als man selbst in dieser Wett-Runde bisher in den Pot gezahlt
hat. Man trägt also sozusagen seinen Anteil dazu bei, den Pot
auszugleichen.
- erhöhen ("raise"):
"Erhöhen" nennt man das Einzahlen in einen nicht ausgeglichenen Pot um
einen höheren Betrag als nötig wäre um "mitzugehen". Alle anderen
Spieler müssen den Betrag, um den erhöht wurde, wie auch ggf. noch den
Betrag, der zuvor von einem anderen Spieler gesetzt wurde, ""mitgehen"
oder sogar selbst weiter erhöhen ("re-raise").
- schieben ("check"):
"Schieben" ist nur möglich, wenn der Pot ausgeglichen ist, also noch
kein Spieler zuvor in der gleichen Wett-Runde gesetzt hat.
- passen ("fold"):
"Passen" ist immer erlaubt und bedeutet, an dem Rest der Spielrunde
nicht mehr teilzunehmen. Man verliert also die Chance darauf, den Pot
zu gewinnen, selbst wenn man die besten Karten hat. In der nächsten
Spiel-Runde kann man nach dem "passen" natürlich wieder teilnehmen.
Beim Passen (außer beim Online-Pokern) schiebt man seine Karten
zusammen und zur Mitte des Poker-Tisches.
In dem Fall, dass alle Spieler mit den gesetzten und erhöhten Beträgen
mitgegangen sind, oder wenn kein Spieler in einer Wett-Runde gesetzt
hat (also alle geschoben haben), wird die Wett-Runde beendet und die
Spiel-Runde fortgesetzt bzw., falls die Spiel-Runde beendet ist, der
Gewinner des Pots bestimmt.
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Wer ist wann dran (an der Reihe zu entscheiden ob er setzt, mitgeht, erhöht, schiebt oder passt)?
Je
nach Poker-Art (z.B. "Texas Holdem" oder "Quite Normal") finden die
Wett-Runden zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt und beginnen
teilweise mit unterschiedlichen Personen.
Der Ablauf von Wett-Runden ist aber immer gleich:
Ein Spieler beginnt, muss also als erster entscheiden, ob und ggf. wieviel er setzt.
Anschließend ist der Spieler, der links von ihm sitzt, an der Reihe.
Die Wett-Runde ist beendet, wenn der Pot
ausgeglichen ist und jeder Spieler mindestens einmal in dieser
Wett-Runde an der Reihe war.
Anders ausgedrückt ist die Wett-Runde beendet, wenn
entweder kein Spieler etwas setzen wollte, oder wenn alle bis auf einen
Spieler das Setzen oder Erhöhen dieses einen Spielers nicht erhöht
haben.
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Wie entscheidet sich, ob man setzen, mitgehen, erhöhen, schieben oder passen darf?
Am Anfang einer Wett-Runde ist der Pot bei den meisten Poker-Arten ausgeglichen.
Für den Spieler, der an der Reihe ist, wird immer zwischen zwei Situationen zu unterschieden:
- Der
Pot ist ausgeglichen. Das ist bei den meisten Poker-Arten genau dann
der Fall, wenn alle anderen Spieler, die in dieser Wettrunde vor dem
aktuellen Spieler an der Reihe waren, geschoben oder gepasst haben.
- Der
Pot ist nicht ausgeglichen. Das ist bei den meisten Poker-Arten genau
dann der Fall, wenn einer der anderen Spieler, die in dieser Wettrunde
vor dem aktuellen Spieler an der Reihe waren, etwas gesetzt hat.
Wenn der Pot ausgeglichen ist, hat der Spieler, der an der Reihe ist, die folgenden Möglichkeiten:
Nicht erlaubt sind bzw. keinen Sinn machen bei ausgeglichenem Pot die folgenden Aktionen:
- passen (bietet nur Nachteile gegenüber schieben, was erlaubt ist, weil noch niemand in dieser Wett-Runde gesetzt hat)
- mitgehen (nicht möglich, da noch niemand in dieser Wett-Runde gesetzt hat)
- erhöhen (nicht möglich, da noch niemand in dieser Wett-Runde gesetzt hat)
Wenn der Pot nicht ausgeglichen ist, hat der Spieler, der an der Reihe ist, die folgenden Möglichkeiten:
Nicht erlaubt sind bei nicht ausgeglichenem Pot die folgenden Aktionen:
- schieben
(wenn man noch Chips hat, aber nicht bereit ist, genauso viel in den
Pot einzuzahlen wie die anderen Spieler, muss man passen)
- setzen (nicht möglich, da schon jemand in dieser Wett-Runde gesetzt hat)
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Wieviel darf man setzen oder erhöhen bei "Fixed Limit Poker", "Spread Limit Poker", "Pot Limit Poker" oder "No Limit Poker"?
Der
kleinste erlaubte Einsatz beim Setzen oder Erhöhen entspricht bei den
meisten Poker-Arten der Höhe des Grundeinsatzes (z.B. "Big Blind" bei
"Texas Holdem Poker").
Bei "fixed limit" Poker-Varianten sind die Beträge,
die gesetzt werden können und um die erhöht werden kann,
festgeschrieben (z.B. "1$"). Das Limit kann innerhalb innerhalb eines
Spiels zwischen den Wett-Runden steigen (z.B. "erste und zweite
Wettrunde 1$, dritte und vierte Wettrunde 2$"). Der Spieler entscheidet
nicht mehr über die Höhe seines Gebots, sondern nur noch darüber, ob er
bieten möchte.
Bei "spread limit" wird im Unterschied zu "fixed limit" nur die maximale Höhe festgeschrieben (z.B. "bis zu 1$").
Bei "pot limit" Poker-Varianten ist die maximale
Höhe für das Setzen und Erhöhen durch die Höhe des Pots beschränkt. Es
darf höchstens so viel gesetzt und höchstens um so viel erhöht werden,
wie vor dem Setzen bzw. Erhöhen im Pot war.
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Wie oft darf erhöht werden?
Ohne
Absprache gibt es hier normalerweise keine Begrenzung. Bei den meisten
Casinos ist jedoch die Anzahl, wie oft innerhalb einer Wett-Runde
erhöht werden kann, nach oben begrenzt. So ist es z.B. möglich, dass
jeder Spieler in einer Wettrunde höchstens zweimal erhöhen darf.
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Was ist "All In"?
Wenn
ein Spieler alle Chips (durch setzen oder erhöhen) wettet, die ihm an
diesem Poker-Tisch noch zur Verfügung stehen, wird das "all in"
genannt.
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Was ist wenn ein Spieler nicht mehr genug Chips hat um "mitzugehen"?
Wenn
ein Spieler nicht mehr genug Chips hat um mitzugehen, also alle Gebote
anderer Spieler, die er noch nicht ausgeglichen hat, auszugleichen,
muss er "all in gehen" wenn er "mitgehen" will.
Dadurch bleibt er im Spiel und kann noch so viel vom Pot gewinnen, wie er mitgehen konnte.
Der Rest des Pots wird getrennt von dem Teil
gesammelt, in den alle Spieler gleich viel eingezahlt haben und den der
"all in" Spieler gewinnen kann. Den neuen Teil des geteilten Pots kann
der Spieler, der "all in gegangen" ist ohne ganz mitgehen zu können,
nicht mehr gewinnen. Der Teil des Pots, der nach dem "all in" entsteht
geht also an den Spieler mit den besten Karten, der noch seinen Anteil
zu diesem Teil des Pots beigetragen hat.
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Wieviel Zeit hat man um zu entscheiden, ob und wieviel man setzt?
Das hängt ab vom Poker-Anbieter bzw. dem Tisch an dem man sitzt (z.B. "30 Sekunden").
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Ende:
Wer hat gewonnen:
Die Abrechnung / "Showdown":
Der
Pot wird mit einer Ausnahme durch denjenigen gewonnen, der die "beste
Hand" hat, also die beste Kombination aus fünf Karten bilden kann.
Wenn ein Spieler Anspruch auf den Pot erhebt und
nicht der einzige verbliebene aktive Spieler in der Spiel-Runde ist,
muss er seine Hand (also seine Karten, die er zur Bildung der "besten
Hand", der besten Kombination aus fünf Karten, verwendet) allen
Spielern am Tisch zeigen.
Die Ausnahme ist, wenn es in einer Spiel-Runde nur
noch einen aktiven Spieler gibt, also alle anderen Spieler im Laufe der
Spiel-Runde gepasst haben. Dann gewinnt der einzige verbliebene Spieler
... unabhängig von dem Rang seiner Hand. Er muss seine Hand dann auch
nicht zeigen sondern kann den Inhalt des Pots einfach so kassieren.
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Was ist ein "Bluff"?
Es
ist möglich, mit schlechten Karten zu "bluffen". Bei einem "Bluff"
setzt oder erhöht man trotz schlechter Karten. Dabei hat man die
Hoffnung, dass alle anderen bisher verbliebenen Spieler befürchten,
eine zu schlechte Hand zu haben um zu gewinnen, und dass sie deshalb
passen.
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Wie ist die Bedeutung und Rangfolge der "Farben", Herz, Kreuz, Pik und Karo?
Jede Karte hat eine von vier "Farben" ("suits", "Anzüge"):
- Herz ("hearts")
- Kreuz ("clubs")
- Pik ("spades")
- Karo ("diamonds")
Alle Farben sind gleichrangig. So ist z.B. ein "Kreuz Flush" nicht mehr wert als ein "Karo Flush".
Die Farben sind von Bedeutung für die Hände "Royal
Flush", "Straight Flush" und "Flush". Bei diesen Poker-Händen müssen
alle fünf für die Hand verwendeten Karten die gleiche Farbe haben.
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Wie ist die Rangfolge der Poker-Hände?
Von der besten zur schlechtesten Hand:
- Royal Flush (der höchste Straight Flush): 10 bis As von einer Farbe
- Straight Flush (einfarbige Straße): z.B. 9 bis König von einer Farbe
- Four Of A Kind (Vierling): z.B. vier Damen
- Full House (Dreier und Paar): z.B. drei Damen und zwei Buben
- Flush (fünf von einer Farbe): z.B. fünf Herz-Karten
- Straight (bunte Straße): z.B. 9 bis König von verschiedenen Farben
- Three Of A Kind (Drilling): z.B. drei Damen
- Two Pairs (zwei Paare): z.B. zwei Damen und zwei Buben
- One Pair (ein Paar): z.B. zwei Damen
- High Card (einzelne Karte): z.B. eine Dame
Bei
einer Straße kann ein As auch als "Ersatz für eine 1", also zur Bildung
einer Straße mit "As, 2, 3, 4 und 5" verwendet werden.
Innerhalb der Hände gibt es die normale Rangfolge
von 2 als niedrigster Karte bis As als höchster Karte (2, 3, 4, 5, 6,
7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König, As).
Bei "Full House" ist der Rang des Drillings entscheidend.
Bei "Two Pairs" zählt zunächst das höhere Paar.
Hat mehr als ein Spieler "Two Pairs" mit dem gleichen, höheren Paar
(z.B. zwei Asse), entscheidet der Rang des anderen Paares der Spieler
über den Gewinner.
Bei "Straight" und "Straight Flush" entscheidet die Höhe der Straße, benannt nach der höchsten Karte.
Für "Flush" gilt das gleiche (z.B. "Flush King
High": Flush mit einem König als höchster Karte). Ist die höchste Karte
gleich, entscheidet bei Flushs die nächstniedrigere Karte, bei erneuter
Gleichrangigkeit die dritthöchste Karte der Spieler und so weiter.
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Was ist wenn mehrere Spieler die gleiche Hand haben?
Wenn
mehr als ein Spieler die exakt gleichrangige, in der Spielrunde beste
Hand der aktiven Spieler hat, wird der Gewinn zwischen diesen mehreren
Gewinnern aufgeteilt.
Dies passiert z.B. bei "Texas Holdem Poker" wenn
alle aktiven Spieler die gleiche "beste Hand" mit allen fünf offen
liegenden und allen Spielern zur Verfügung stehenden Karten bilden.
Wenn möglich möchte man das normalerweise vermeiden und stattdessen
eigene (verdeckte) Karten verwenden, um eine bessere Hand als die
anderen Spielern zu erhalten.
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Nur bei Texas Holdem
Vorbereitungen:
Was und wie hoch sind "big blind" und "small blind" bzw. "little blind"?
Bei
vielen Poker-Arten zahlen alle Spieler am Anfang des Spiels den
gleichen Grundeinsatz ein, bei Texas Holdem ist das nicht so. Hier
zahlen nur zwei Spieler pro Spiel einen Grundeinsatz. Die anderen
Spieler können also ihre beiden eigenen Karten sehen und - wenn sie es
möchten - passen, ohne etwas in den Pot eingezahlt zu haben.
Der "big blind" (z.B. "10 cent") ist normalerweise doppelt so hoch wie der "small blind" (z.B. "5 cent").
Die Höhe der "blinds" steigt in Turnieren in vorher
festgelegten Intervallen an (z.B. "Verdoppelung alle 15 Minuten").
Dadurch wird gewährleistet und beschleunigt, dass Turniere "ein Ende
finden".
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Spiel:
Wer muss welchen Grundeinsatz ("blind") bezahlen?
Der Spieler links vom Geber bezahlt den "small blind".
Der Spieler links vom "small blind" (also der Spieler 2 Plätze links vom Geber) bezahlt den "big blind".
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Wie werden die Karten verteilt und wann gibt es Wett-Runden?
Eigene Karten ("Hole Cards" / "Pocket Cards"):
Nachdem die "blinds" bezahlt wurden beginnt der Geber mit dem Spieler
zu seiner Linken (dem "small blind") und gibt im Uhrzeigersinn jedem
Spieler eine erste, verdeckte Karte. Anschließend folgt auf genau die
selbe Weise eine zweite Karte für jeden Spieler.
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Erste Wett-Runde:
Nach
den Pocket Cards folgt die erste Wett-Runde. Hier gibt es die
Besonderheit, dass nicht der Spieler links vom Geber ("small blind")
die Wett-Runde eröffnet, sondern der Spieler links vom "big blind". Es
folgen die anderen Spieler im Uhrzeigersinn. Wenn niemand vor ihm
erhöht hat, also alle anderen Spieler verbliebenen Spieler mitgegangen
sind, bleibt dem letzten Spieler in der ersten Wettrunde das Recht,
seinen bereits im Voraus bezahlten "big blind", zu erhöhen. Dies ist
eine eine weitere Besonderheit der ersten Wett-Runde bei Texas Holdem
Poker. Normalerweise darf man ja nicht weiter erhöhen, wenn in einer
Wett-Runde der von einem selbst gesetzte Betrag von keinem anderen
Spieler erhöht wurde.
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"Flop":
Nach
der ersten Wettrunde teilt der Geber die ersten drei gemeinsamen Karten
aus. Sie liegen dann offen in der Mitte des Tisches und können von
allen aktiven Spielern gleichzeitig für die Bildung ihrer jeweiligen
Hände verwendet werden. Solche Karten werden "Community Cards" genannt.
Zweite Wett-Runde:
Die
zweite Wett-Runde verläuft wie eine normale Poker-Wett-Runde mit
ausgeglichenen Pot und beginnt mit dem Spieler links vom Geber.
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"Turn" / "Fourth Street":
Nach
der zweiten Wett-Runde teilt der Geber eine weitere, vierte offene
"Community Card" aus. Diese Karte kann wie der "Flop" von allen aktiven
Spielern für ihre Hände verwendet werden.
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Dritte Wett-Runde:
Die dritte Wett-Runde verläuft nach der gleichen Abfolge wie die zweite Wett-Runde.
Nach oben
"River" / "Fifth Street":
Nach
der dritten Wett-Runde teilt der Geber eine letzte, fünfte offene
"Community Card" aus. Auch diese Karte kann von allen aktiven Spielern
für die Bildung ihrer "besten Hand" verwendet werden.
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Vierte Wettrunde:
Die vierte Wett-Runde verläuft nach der gleichen Abfolge wie die zweite und dritte Wett-Runde
Nach oben
Die Abrechnung / "Showdown":
Die
Abrechnung erfolgt wie bei anderen Poker-Arten: Der Pot wird mit einer
Ausnahme durch denjenigen gewonnen, der die "beste Hand" hat, also die
beste Kombination aus fünf Karten bilden kann. Die Ausnahme ist, dass
der letzte verbleibende aktive Spieler den Pot gewinnt, ohne seine
Karten zeigen zu müssen, wenn alle anderen Spieler zuvor gepasst haben.
Nach oben
Lern Pokern!
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